Villa in Paradiso, Schweiz

Die zentrale Herausforderung beim Thema des Projekts bestand im Einfügen des Gebäudes in den anspruchsvollen Kontext aus Seeufer mit urbaner Überlagerung. Die Lage des Baugrunds, das Gelände einer ehemaligen Bootswerft, erforderte eine enge Verbindung zwischen Gebäude und Wasser. Folglich wurde bereits während der Planung eine intime Beziehung zwischen dem Wasser, dem Ufer und dem Gebäude entwickelt. Als Ergebnis dieser interessanten Herausforderung entstand ein äußerst einfach gestaltetes Bauwerk, das sich jenseits der Ufermauer erhebt, um so eine Kontinuität in der Form zu wahren. Eine nach innen versetzte Fensterfront bildet den Abschluss zum Boden und definiert den Wohnraum. Für die Verkleidung und als thermische Barriere wurden Cortenstahl und Glas nahezu ohne Rahmenkonstruktion eingesetzt. Durch die besondere Lage des Gebäudes im urbanen Kontext nimmt die Baumaßnahme eine prominente städtebauliche Rolle ein, da sie, je nach Standpunkt, den Anfang oder Abschluss des Golfs bildet. Im Projekt wurde beschlossen, das Gebäude sanft in die Umgebung einzubinden statt es als Blickfang besonders hervorzuheben. Dieser Gedanke wurde von einem gemütlichen Auftakt der urbanen Zone getragen. Eine kraftvollere Variante hätte ein einschneidenderes Gebäude erfordert, das auf diesem Baugrund nicht umsetzbar wäre, und ein Zwischending wäre eher schwach und unsicher ausgefallen.

Architekt: Bruno Huber Architetti
Fotograf: Stefano Spinelli
Produkte: Vitrocsa Schiebefenster

Aktuelles

Kategorie : projects

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